TEC DAY 2019 – Einladung

Wir laden Sie ein. Zum TEC DAY 2019. Am 6. Juni in der Rohrmeisterei Schwerte. Veranstaltet von Expertise Sauerland und natürlich von KOHLHAGE.

Zukunft trifft auf alte Gemäuer: Wachstum, andere Bearbeitungsmethoden, neue Technologien – unsere fünf Referenten machen Sie fit für die Zukunft. Es erwartet Sie ein spannendes Programm in einem historischen Ambiente.

Holen Sie sich jetzt Ihr Update in Sachen Zukunftstechnologien und melden sich an. Die Plätze sind begrenzt.

Hier können Sie die Einladung und das Programm herunterladen.

90 Jahre KOHLHAGE

Fröhliche Weihnachten

2018 war ein Jahr, in dem wir gemeinsam mit Ihnen, unseren Kunden, Lieferanten und Partnern erfolgreich zusammengearbeitet haben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken.

2019, da sind wir uns sicher, wird bestimmt auch ein Jahr mit technischen Herausforderungen, kreativen Lösungen und gemeinsamen Erfolgen. Darauf freuen wir uns schon jetzt.

Doch zunächst werden wir über Weihnachten ein wenig inne halten und Energie für das neue Jahr tanken. Das wünschen wir auch Ihnen: Ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr.

Sven Lehecka & Marc Schreiber

Das Dach ist dicht!

Der Winter kann kommen.

Das neue Hochregallager, dass KOHLHAGE im Gewerbegebiet Küntrop am Rand von Neuenrade baut, steht. Zumindest von außen. Doch bis die 15 Mitarbeiter, die dort arbeiten werden, ihre neuen Arbeitsplätze beziehen können, wird es noch ein wenig dauern.

 

„Im Moment haben wir die Außenhülle und das Dach fertig gestellt.“ sagt Marc Schreiber, Geschäftsführer und Projektleiter bei KOHLHAGE. „Das ist wichtig, denn der Winter naht. Und mit ihm kommen Schnee und Eis. Ab jetzt, wo das Gebäude dicht ist, können wir witterungsunabhängig weiterarbeiten.“

 

Schon jetzt wirkt das Hochregallager mit seiner Grundfläche von 1600 m² imposant. Mit einer Höhe von 16 Metern überragt es alle anderen KOHLHAGE Gebäude bei weitem. Vielleicht fällt es deswegen kaum auf, dass zeitgleich direkt daneben auch eine neue Logistikhalle mit einer Fläche von 900 m² gebaut wird.

 

„Als nächstes wird der Boden verlegt.“ sagt Schreiber. „Im Optimalfall noch vor Weihnachten. Im neuen Jahr wird dann alles zügig weitergehen. Bereits in der zweiten Kalenderwoche beginnen wir mit den Inneninstallationen und ab der siebten Woche werden die Regale aufgebaut.“, sagt er, lächelt und klopft auf das Holz seines Schreibtisches. „Nur zur Sicherheit.“, sagt er.

Neues Hochregallager

Wer in diesen Tagen im Gewerbegebiet Hönnestraße im Neuenrader Stadtteil Küntrop unterwegs ist, der kann sie sehen: Bagger, Planierraupen, Bauarbeiter. Der Grund? KOHLHAGE baut im großen Stil. Noch sind es größere Erdarbeiten, die vorgenommen werden. Doch der weitere Zeitplan steht und ist ambitioniert: Der Baubeginn für den Hochbau war in der KW 37 und im April 2019 soll das neue Hochregallager fertig gestellt sein.

„Warum wir bauen? Wir sind in der guten Position, im Geschäftsbereich KOHLHAGE Automotive einen Großauftrag aus dem Bereich „E-Mobilität“ bekommen zu haben. Gleichzeitig wächst der Geschäftsbereich KOHLHAGE Fasteners kontinuierlich weiter.“ sagen die Geschäftsführer Marc Schreiber und Sven Lehecka. „Die bisher verfügbare Lager-, Logistik- und Produktionsfläche war daher erheblich zu klein geworden. Deshalb die Erweiterung.“

Die Entscheidung, ein neues Hochregallager zu bauen, hat bereits weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen gehabt. Schon vor Monaten ist das bisherige Lager von KOHLHAGE Fasteners inklusive der dort tätigen Mitarbeiter vollständig nach Werdohl ausgelagert worden. Jetzt entsteht dort, wo früher KOHLHAGE Produkte gelagert wurden, eine neue Produktionsfläche von ca. 1600 m2. „Das ist ein Kraftakt für uns. Gerade deshalb sind wir stolz darauf, bisher alle Termine eingehalten zu haben. Das hat jedoch nur deshalb funktioniert, weil die gesamte Mannschaft mitgezogen hat.“ so Schreiber und Lehecka. 2.500 m² Fläche, 8400 Palettenplätze, moderne Pack-und Konfektionierplätze – die 15 Mitarbeiter aus dem Logistikbereich freuen sich schon jetzt darauf, im kommenden Frühjahr an völlig neu gestaltete Arbeitsplätze zurückkehren zu können. „Bis dahin müssen wir uns mit unserer ausgelagerten Logistik behelfen.“ sagen die beiden und ergänzen „Doch wenn wir fertig sind, werden wir noch leistungsfähiger sein.“

CarboLase

Der Bedarf an Faserverbundbauteilen steigt aufgrund der wachsenden Bedeutung von Energie- und Ressourceneffizienz bei einer gleichzeitigen Forderung nach steigender Bauteilperformance stetig an. Für die Fertigungstechnik bedeutet dies, dass vor allem Prozessketten vereinfacht und trotz hoher Geometrievielfalt die Kosten reduziert werden müssen, um eine nachhaltige Durchdringung der Anwendung mit Faserverbundbauteilen zu erreichen. Faserverbundbauteile können auf Basis endkonturnaher, textiler Vorformlinge, sogenannter Preforms, hergestellt werden. Aktuell ist eine automatisierte Herstellung der Preforms nur bei hohen Stückzahlen wirtschaftlich. Mittlere und kleine Losgrößen sind folglich häufig durch einen hohen Anteil manueller Arbeitsschritte geprägt.

Hauptziel und Kerninnovation des CarboLase-Projektes ist die Kombination aus produktiven 2D CNC-Zuschnitt, einer hochpräzisen Lasermaterialbearbeitung der textilen Preforms mittels ultrakurz gepulster (UKP) Laserstrahlung und eine vollautomatisches Handling einzelner Preforms mit Integration metallischer Inserts. Passgenaue Aussparungen werden per Laser in Preforms eingebracht und Funktionselemente automatisiert integriert. Die Technologien werden in eine Roboterzelle integriert, mit der mittels flexibler Software-/Hardwareschnittstellen sowie Sensorik im Produktionsprozess ein hochflexibles, hybrides Produktionssystem geschaffen wird. Die Prozesszelle erlaubt somit eine Just-in-Time-Fertigung für FVK-Bauteile, unabhängig von Bauteilgeomoetrie und Losgröße.

In dem Projekt arbeiten Industrie und Forschung eng zusammen. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT erarbeitet zusammen mit der Amphos GmbH lasertechnische Aufgaben im Projektkontext. Die LUNOVU GmbH begleiten als Systemintegrator die Vernetzung einzelner Prozessschritte und realisieren die Integration von Sensorik in die Roboterzelle am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University ITA. Die Kohlhage Fasteners GmbH & Co. KG erarbeitet die automatisierte Bereitstellung und Integration von Krafteinleitungselementen. Das ITA übernimmt die Umsetzung der automatisierten Prozesskette zur Herstellung der laserstrahlbearbeiteten Preforms in enger Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern.

Dieses Projekt wird durch die europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.