Gelungenes Familienfest

„Es hat alles gepasst: Das Wetter, die Stimmung, die Musik, das Essen.“, so lautet das Fazit der Besucher, die am letzten Samstag Gäste auf dem KOHLHAGE Familienfest gewesen sind. „Bei der Planung haben wir Wert darauf gelegt, möglichst alle Altersgruppen anzusprechen und so ein breites Publikum zu erreichen.“, erzählt Marc Schreiber, der gemeinsam mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Sven Lehecka die ca. 350 Gäste bei bestem Neuenrader Sommerwetter begrüßen konnte. 

 

Neben allen Highlights, die KOHLHAGE sich für die Gäste ausgedacht hat, waren zwei, die bei allen besonders beliebt waren: Das „Feuerrote Spielmobil“, ein altes Fahrzeug der Feuerwehr, das bis zum Platzen mit unterschiedlichstem Spielzeug gefüllt ist und der „Hau den Lukas“, bei dem nicht nur die männlichen KOHLHAGE Mitarbeiter ausgiebig ihre Kräfte messen konnten.

 

Pünktlich zum Ende des Festes gegen 22:00 Uhr gab es für die wenigen, die dann noch da waren, einen der bekannten Sauerländer Sommerregen. Eine Abkühlung, die sich alle verdient hatten.

TecDay und AEE – 2 x Feedback

Ab jetzt wird es erst einmal ruhiger bei KOHLHAGE. Der Messe-Frühling ist vorbei. Nach der KUTENO, die Anfang Mai in Ostwestfalen stattgefunden hat, war KOHLHAGE Teilnehmer am TecDay und hat auf der AEE in Nürnberg augestellt.
TecDay – Was ist das?
„Im Rahmen der Initiative „Expertise Sauerland“, an der wir seit Jahren mitarbeiten, finden immer wieder gemeinsame Veranstaltungen statt. Viele davon sind intern. Auch gemeinsame Messebesuche organisieren wir mit der „Expertise Sauerland“. Doch einmal im Jahr findet unser TecDay statt. An diesem Tag laden wir Kunden und Interessenten ein, uns zu Vorträgen und Fachdiskussionen zu besuchen.“ sagt Jennifer Nakajew, Ansprechpartnerin bei KOHLHAGE.
Informationen und netzwerken in außergewöhnlichen Locations – das ist das Konzept des TecDay, der in diesem Jahr in der Rohrmeisterei in Schwerte stattgefunden hat. Auf Einladung der 8 teilnehmenden Expertise-Unternehmen aus dem Sauerland haben 50 Gäste ein hochkarätiges Vortragsprogramm erleben, Erfahrungen austauschen und das eigene Netzwerk erweitern können. „Eine runde Sache.“, findet Nakajew.
Nicht ganz so positiv ist das Feedback, das Jacek Bialas von der AEE mitgebracht hat. Die Fachmesse in Nürnberg, die vor ein paar Tagen stattgefunden hat, ist eher klein. 84 Aussteller und 919 Fachbesucher haben teilgenommen. Auch das Messethema ist eng gefasst: Die AEE richtet sich an alle, die mit der Konstruktion von Karosseriekomponenten in der Automobilindustrie zu tun haben. „Vielleicht liegt es daran, dass die Stimmung in der Automobilbranche derzeit eher verhalten ist, als vor zwei Jahren: So richtig zufrieden sind wir nicht.
Zölle, die Dieselaffäre, Probleme bei der Elektromobilität und die allgemeine wirtschaftliche Lage – diese Themen waren prominent auf der Messe. An vielen Ständen wurde darüber gesprochen. Natürlich hatten wir interessante Besucher am Stand, einige Händler und noch mehr Konstrukteure. Doch insgesamt ist unser Eindruck von der Messe weniger positiv. Mal sehen, was die Messenachbereitung bringen wird.“ lautet das Feedback von Bialas.

TEC DAY 2019 – Einladung

Wir laden Sie ein. Zum TEC DAY 2019. Am 6. Juni in der Rohrmeisterei Schwerte. Veranstaltet von Expertise Sauerland und natürlich von KOHLHAGE.

Zukunft trifft auf alte Gemäuer: Wachstum, andere Bearbeitungsmethoden, neue Technologien – unsere fünf Referenten machen Sie fit für die Zukunft. Es erwartet Sie ein spannendes Programm in einem historischen Ambiente.

Holen Sie sich jetzt Ihr Update in Sachen Zukunftstechnologien und melden sich an. Die Plätze sind begrenzt.

Hier können Sie die Einladung und das Programm herunterladen.

90 Jahre KOHLHAGE

Fröhliche Weihnachten

2018 war ein Jahr, in dem wir gemeinsam mit Ihnen, unseren Kunden, Lieferanten und Partnern erfolgreich zusammengearbeitet haben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen bedanken.

2019, da sind wir uns sicher, wird bestimmt auch ein Jahr mit technischen Herausforderungen, kreativen Lösungen und gemeinsamen Erfolgen. Darauf freuen wir uns schon jetzt.

Doch zunächst werden wir über Weihnachten ein wenig inne halten und Energie für das neue Jahr tanken. Das wünschen wir auch Ihnen: Ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr.

Sven Lehecka & Marc Schreiber

Das Dach ist dicht!

Der Winter kann kommen.

Das neue Hochregallager, dass KOHLHAGE im Gewerbegebiet Küntrop am Rand von Neuenrade baut, steht. Zumindest von außen. Doch bis die 15 Mitarbeiter, die dort arbeiten werden, ihre neuen Arbeitsplätze beziehen können, wird es noch ein wenig dauern.

 

„Im Moment haben wir die Außenhülle und das Dach fertig gestellt.“ sagt Marc Schreiber, Geschäftsführer und Projektleiter bei KOHLHAGE. „Das ist wichtig, denn der Winter naht. Und mit ihm kommen Schnee und Eis. Ab jetzt, wo das Gebäude dicht ist, können wir witterungsunabhängig weiterarbeiten.“

 

Schon jetzt wirkt das Hochregallager mit seiner Grundfläche von 1600 m² imposant. Mit einer Höhe von 16 Metern überragt es alle anderen KOHLHAGE Gebäude bei weitem. Vielleicht fällt es deswegen kaum auf, dass zeitgleich direkt daneben auch eine neue Logistikhalle mit einer Fläche von 900 m² gebaut wird.

 

„Als nächstes wird der Boden verlegt.“ sagt Schreiber. „Im Optimalfall noch vor Weihnachten. Im neuen Jahr wird dann alles zügig weitergehen. Bereits in der zweiten Kalenderwoche beginnen wir mit den Inneninstallationen und ab der siebten Woche werden die Regale aufgebaut.“, sagt er, lächelt und klopft auf das Holz seines Schreibtisches. „Nur zur Sicherheit.“, sagt er.

Neues Hochregallager

Wer in diesen Tagen im Gewerbegebiet Hönnestraße im Neuenrader Stadtteil Küntrop unterwegs ist, der kann sie sehen: Bagger, Planierraupen, Bauarbeiter. Der Grund? KOHLHAGE baut im großen Stil. Noch sind es größere Erdarbeiten, die vorgenommen werden. Doch der weitere Zeitplan steht und ist ambitioniert: Der Baubeginn für den Hochbau war in der KW 37 und im April 2019 soll das neue Hochregallager fertig gestellt sein.

„Warum wir bauen? Wir sind in der guten Position, im Geschäftsbereich KOHLHAGE Automotive einen Großauftrag aus dem Bereich „E-Mobilität“ bekommen zu haben. Gleichzeitig wächst der Geschäftsbereich KOHLHAGE Fasteners kontinuierlich weiter.“ sagen die Geschäftsführer Marc Schreiber und Sven Lehecka. „Die bisher verfügbare Lager-, Logistik- und Produktionsfläche war daher erheblich zu klein geworden. Deshalb die Erweiterung.“

Die Entscheidung, ein neues Hochregallager zu bauen, hat bereits weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen gehabt. Schon vor Monaten ist das bisherige Lager von KOHLHAGE Fasteners inklusive der dort tätigen Mitarbeiter vollständig nach Werdohl ausgelagert worden. Jetzt entsteht dort, wo früher KOHLHAGE Produkte gelagert wurden, eine neue Produktionsfläche von ca. 1600 m2. „Das ist ein Kraftakt für uns. Gerade deshalb sind wir stolz darauf, bisher alle Termine eingehalten zu haben. Das hat jedoch nur deshalb funktioniert, weil die gesamte Mannschaft mitgezogen hat.“ so Schreiber und Lehecka. 2.500 m² Fläche, 8400 Palettenplätze, moderne Pack-und Konfektionierplätze – die 15 Mitarbeiter aus dem Logistikbereich freuen sich schon jetzt darauf, im kommenden Frühjahr an völlig neu gestaltete Arbeitsplätze zurückkehren zu können. „Bis dahin müssen wir uns mit unserer ausgelagerten Logistik behelfen.“ sagen die beiden und ergänzen „Doch wenn wir fertig sind, werden wir noch leistungsfähiger sein.“

CarboLase

Der Bedarf an Faserverbundbauteilen steigt aufgrund der wachsenden Bedeutung von Energie- und Ressourceneffizienz bei einer gleichzeitigen Forderung nach steigender Bauteilperformance stetig an. Für die Fertigungstechnik bedeutet dies, dass vor allem Prozessketten vereinfacht und trotz hoher Geometrievielfalt die Kosten reduziert werden müssen, um eine nachhaltige Durchdringung der Anwendung mit Faserverbundbauteilen zu erreichen. Faserverbundbauteile können auf Basis endkonturnaher, textiler Vorformlinge, sogenannter Preforms, hergestellt werden. Aktuell ist eine automatisierte Herstellung der Preforms nur bei hohen Stückzahlen wirtschaftlich. Mittlere und kleine Losgrößen sind folglich häufig durch einen hohen Anteil manueller Arbeitsschritte geprägt.

Hauptziel und Kerninnovation des CarboLase-Projektes ist die Kombination aus produktiven 2D CNC-Zuschnitt, einer hochpräzisen Lasermaterialbearbeitung der textilen Preforms mittels ultrakurz gepulster (UKP) Laserstrahlung und eine vollautomatisches Handling einzelner Preforms mit Integration metallischer Inserts. Passgenaue Aussparungen werden per Laser in Preforms eingebracht und Funktionselemente automatisiert integriert. Die Technologien werden in eine Roboterzelle integriert, mit der mittels flexibler Software-/Hardwareschnittstellen sowie Sensorik im Produktionsprozess ein hochflexibles, hybrides Produktionssystem geschaffen wird. Die Prozesszelle erlaubt somit eine Just-in-Time-Fertigung für FVK-Bauteile, unabhängig von Bauteilgeomoetrie und Losgröße.

In dem Projekt arbeiten Industrie und Forschung eng zusammen. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT erarbeitet zusammen mit der Amphos GmbH lasertechnische Aufgaben im Projektkontext. Die LUNOVU GmbH begleiten als Systemintegrator die Vernetzung einzelner Prozessschritte und realisieren die Integration von Sensorik in die Roboterzelle am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University ITA. Die Kohlhage Fasteners GmbH & Co. KG erarbeitet die automatisierte Bereitstellung und Integration von Krafteinleitungselementen. Das ITA übernimmt die Umsetzung der automatisierten Prozesskette zur Herstellung der laserstrahlbearbeiteten Preforms in enger Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern.

Dieses Projekt wird durch die europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.